Kundalini - ein Weg zur Erleuchtung

Kundalini - ein Weg zur Erleuchtung

Liebe Leserin

Lieber Leser

 

Ich möchte Dir heute etwas über die Kundalini-Kraft erzählen, wir haben den 25. Oktober 2019  und wir stehen kurz vor der nächsten Maya-Welle (ausgehend vom abgeschlossenen Maya-Kalender im 2012), welche uns das göttliche Feuer näher bringen möchte, während den kommenden 10 Tagen, also vom 26.10.-06.11. verbringen wir einen Zeit, wo uns das göttliche Feuer nahestehen wird.

 

Nun, was ist denn das göttliche Feuer? Das göttliche Feuer auch bekannt als Kundalini, ist die Kraft eines jeden Menschens, die er zur Verfügung gestellt bekommen hat um sich in seinem höchsten Potenzial zu vervollständigen. Die Kundalinikraft ruht in allen Menschen im untersten Chakra, im Wurzelchakra, und schläft bis zu einem Zeitpunkt ihres Erwachens. Nun ist es aber so, dass kaum jeder Mensch dieses spirituelle Erwachen erleben wird. Nicht für jeden ist es bestimmt und nicht für jeden soll es sein, dass ein spirituelles Erwachen in einem menschlichen Körper erfolgen muss.

 

Das spirituelle Erwachen der Kundalini Shakti im Wurzelchakra hat immer einen besonderen Grund bzw. Hintergrund, warum sich ein Menschenschicksal und damit verbunden die Seele, für diese Verwandlung entscheidet. Es ist die tieferliegende Intention einer Seele, die Erleuchtung zu erfahren und das höchste Potenzial als Mensch, mit all seinen Fähigkeiten und Talenten, tatsächlich umzusetzen und auszuleben.

 

In diesem Sinne ist Kundalini also etwas vom Besten und vom Schönsten, was ein Mensch erfahren und erleben kann, aber der Kundaliniprozess ist niemals ein Weg, der auf Zuckerwatte und Rosenblüten gebettet sein wird.

 

Die Büchse der Pandora und das Aufplatzen der Negativität

Im Zuge des Kundaliniprozesses (und damit betone ich exakt das Wort "Prozess", da Kundalini-Erfahrung viele Menschen machen können und diese Erfahrung auch immer wieder kurzfristig auftreten kann. Die Kundalini- Erfahrung ist aber in keinster Weise mit dem Kundalini-Prozess zu vergleichen!), geht es darum, dass der Mensch sich seiner eigenen Negativität bewusst wird und diese Negativität klären kann. Kundalini-Shakti öffnet also das Unterbewusstsein des Menschens und lässt die Katze aus dem Sack. Der Kundalini-Prozess ist also vergleichbar mit dem Öffnen der Büchse der Pandora und alles Übel wird herausgelassen. Diese Verarbeitung der Negativität, alter Traumata und anderen negativen Erfahrungen, ist ein existentieller Bestandteil eines Kundaliniprozesses und gehört somit zum Bewusstwerden und zur Erleuchtung genauso dazu, wie die schönen Gefühle der Glückseligkeit, der Verschmelzung und der All-Liebe. In einem Kundaliniprozess sind sämtliche Wahrnehmungen vergrössert, das Empfinden auf jegliche Situationen ist verstärkt, wie als würden Situationen und Umstände mit einer Lupe betrachtet werden, andere negative Erfahrungen, die wir als Mensch oder auch als Seele aus Vorleben mitbringen und erfahren haben, wollen in der Tiefe aufgearbeitet und gelöst werden. Diese Aufarbeitung während des Kundalini-Prozesses kann sehr oft auch die bekannten Kundalini-Krisen produzieren und die Menschen, welche von den Kundalini-Symptomen betroffen sind, erfahren oft manisch-depressive Zustände, da es ein Wechselbad an Gefühlen und Zuständen ist.

 

Sehr wichtig zu betonen ist aber auch - Kundalini ist in keinster Weise eine psychische Krankheit und sollte niemals mit einer Depression oder einer anderen psychischen oder körperlichen Störung verwechselt werden. Zwar werden aufgrund der verstärkten Energiezufuhr im Energiekörper genau solche Reaktionen verursacht wie Manie oder Depression, doch diese sind Teil des Läuterungsprozesses von Kundalini. Kundalini ist also keine Störung oder eine Krankheit, sie ist eine spirituelle Energie, die dem Menschen eine wahre und tiefgreifende Individuation ermöglichen kann. Denn eine Menschenseele die den Weg über die Kundalini sucht, will sich individualisieren, will sich spezialisieren, will bewusst in ihrer Spiritualität und Individualität wachsen.

 

Verwechslungsgefahr Fremdenergie

Durch die Kundalinienergie und durch den starken Läuterungsprozess in allen feinstofflichen Körpern und somit der tieferen Auseinandersetzung mit der eigenen Negativität und das Öffnen des Unterbewusstsein, kann es für ungeschulte bzw. unbewusste Augen oft so wirken, als würde derjenige, welcher durch den Kundaliniprozess geht - an Fremdenergien leiden, welche durch negative Geistwesen verursacht wurden. Dies ist jedoch nicht der Fall, eher hat es mit der tieferen Auseinandersetzung mit dem eigenen Schattenanteil zu tun, der natürlich auch Dunkelheit mitbringt und vermeintlich als falsche Fremdenergie wahrgenommen wird. Die Kundalini-Energie bringt das göttliche Feuer mit, mit dem göttlichen Feuer erhält der Kundalini-Mensch ein Mittel an die Hand, Negativität zu verbrennen, zu reinigen, zu läutern und auch sämtliche negative Energie in positive Energie transmutieren kann. Kundalini-Shakti ermöglicht so also auch niederen Geistwesen eine mögliche Transmutation hinein ins Licht und somit kann die Kundalini-Shakti, bei etwas erfahreneren Kundalini-Menschen, gezielt ausgefahren werden um eine Transmutation von niederen Geistwesen in eine höhere Energie zu bewirken. Dies hat u.a. auch mit der starken Aufstiegsenergie von Kundalini zu tun, welche nebst dem Dienst am Menschen so auch einen Dienst an der geistigen Welt erweisen kann.

 

Ziel - Erleuchtung

Die positiven Seiten des vollendeten Kundalini-Prozesses (wobei es hier, wenn die Kundalini-Shakti einmal initiiert ist, nie ein Ende dieses Prozesses geben wird) führt zwangsläufig in die Erleuchtung. Und Erleuchtung ist und wird niemals einen Endzustand haben, es gibt immer noch mehr Erleuchtung, noch mehr Licht, von Licht, von Licht. Noch mehr Tiefe, noch mehr Seligkeit und Verschmelzung mit dem grossen Ganzen und noch mehr Wachstum, da dies alles seelisch unendliche Prozesse sind. Doch um die Meilensteine einer menschlich erfahrbaren Kundalini-Integration zu nennen und die damit errungenen Fähigkeiten,  dazu gehören z.B. unglaubliche Kreativität, tiefe Weisheit, bedingungslose Liebe, unabdingbar vertiefende spirituelle Entwicklung und Bewusstseinsprozesse, Glückseligkeit, das Fühlen und Sehen des eigenen inneren Lichtes, Unabhängigkeit und Freiheit.

 

Ein Mensch, welcher den Kundalini-Prozess vollzogen hat und weiterhin vollziehen wird, erwirbt sich damit auch "Siddhis", also spirituelle Fähigkeiten, die mit tiefen Hellsinnen einhergehen, die Möglichkeit in das Bewusstsein von anderen einzudringen ("Ahimsa") und gleichzeitig das eigene Bewusstsein zu erhalten, weniger schlafen und weniger Essen zu müssen, das Verlassen des eigenen Körpers zu Gunsten von Heilungszwecken in anderen Bereichen, reduziertere Ego-Aktivität, Verbindung zur All-Liebe, grössere innere Zufriedenheit, Vereingung mit dem eigenen Gottbewusstsein.

 

Die Kundalini ist also eine Energie, welche die besten Fähigkeiten eines Menschens hervorholen kann und diese erwähnten Fähigkeiten sind nur Beispiele. Jeder Mensch ist so individuell und wird im Zuge seines Kundalini-Individualisierungsprozesses seine einzigartigen Fähigkeiten ausbilden und sich in seinem Bereich spezialisieren.

 

Was ist der Unterschied zwischen Erleuchtung und Kundalini?

Jeder Mensch kann Erleuchtung erfahren, aber nicht jeder Mensch kann Erleuchtung erhalten. Kundalini ist eine Weg und eine Möglichkeit, die Erleuchtung zu erhalten und diese zu festigen. Da bei den allermeisten spirituellen Lehrern oder jenen, die mit ihrer erwachten Kundalini sich für den Weg der All-Einsamkeit enscheiden, ständig spirituelle Erleuchtungs-Updates einstellen werden und somit die Kundalini immer und fortwährend in Adaptation mit ihrem Menschen geht. Und Adaptationen sind spürbar durchdringende Anpassungen auf psychischer, körperlicher, mentaler, geistiger, emotionaler, energetischer Ebene. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass ein Mensch mit Kundalini-Erfahrung nicht zwangsläufig erleuchtet sein muss. Erleuchtung kann also nur durch den Kundalini-Prozess erreicht werden und so auch erhalten bleiben, Kundalini-Erfahrung bedeutet nicht in einen Prozess der Erleuchtung zu gehen, doch trotzdem kann vorher im Bewusstsein eine Erweiterung mit normaler Erleuchtung erfolgt sein. Erleuchtung kann also auch unabhängig von der Kundalini- Energie erfolgen und ist nicht von der Kundalini-Energie abhängig. Der Königsweg zur Erhaltung der Erleuchtung ist über den Kundalini-Prozess.

 

Wieviele sind erleuchtet?

Man geht davon aus, dass auf der Erde ca. 18 Millionen Menschen Erleuchtung erfahren haben, sei dies durch oder ohne Kundalini. Dies entspricht ungefähr der Grösse vom Deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der grosse Teil der Menschen, die diese Erleuchtung erlebt haben, leben im Verborgenen, es sind ganz normale Menschen und eher im seltenen Fall die öffentlichen spirituellen Lehrer. Nicht jeder muss mit seiner Erleuchtung öffentlich wirksam werden und nicht für jeden ist diese Wirksamkeit vorgesehen. Viele Bewusstseinsprozesse bleiben im Inneren eines Einzelnen, was genau so schön und gut ist, wie eine mögliche Aussenwirkung. Kundalini ist ein Geschenk und eine Gnade und jeder, der diese Erfahrung in der Tiefe eines Kundalini-Prozesses durchleben konnte, hat in der Essenz auch spirituelle Demut und Hingabe an sein eigenes Leben gelernt.

 

 

Und was geschieht mit einem Kundalini-erwachten Menschen?

Tja, die Antwort ist sehr einfach, entweder er wird ein spiritueller Lehrer oder er geht in den Rückzug seiner All-Einsamkeit. Beide Energien, ob in der Defensiven oder Offensiven gehören zur Kundalini. Kundalini vereinigt die männlichen und weiblichen Kräfte, Kundalini ist offensiv in der Defensive, Kundalini ist defensiv in der Offensive. So hat jeder spirituelle Lehrer oder Meister auch immer seine spirituellen Rückzüge und jeder Zurückgezogene All-Einsame, seine offensiven Momente. Es ist klar, dass von einem spirituellen Lehrer immer auch eine grössere Anzahl Menschen profitieren können durch seine Breitenwirkung, denn ein Mensch mit einem Energiefeld der erleuchteten Kundalini, kann sehr viel Heilenergie und sehr viel Bewusstsein transportieren und dies geschieht nahezu immer und quasi wort- und berührungslos, da einzig das Bewusstsein und die gegenseitige Zuneigung von Mensch zu Mensch bereits berührt und somit Heilung und Wachstum in jedem Sinne bewirken kann. Menschen mit einer erwachten Kundalini haben so schier eine Unmenge an Energie zur Verfügung, die sie oft unbewusst an ihr Umfeld abgeben können. Und unter Energie ist alles zu verstehen, Wissen, Heilung, Bewusstsein, Liebe und vieles mehr :-).

 

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