Jahresabschluss 2019

Hallo Ihr lieben Freunde - ich wünsche Euch einen gelungenen Jahresabschluss 2019.

 

Während der Zeit der Weihnachten und der Rauhnächte dürfen wir spüren, dass die Qualität und die Energie der Fülle allgegenwertig ist und wir immerzu die Möglichkeit haben uns in dieser Fülle zu nähren und uns darin aufzutanken. Fülle in seiner Reichtumstiefe zu spüren, bedeutet allem (s)einen Wert zu geben und es auch als wertvoll anzuschauen, bedingungslos alles, darf wertvoll sein. Das Essen, welches ich zu mir nehme, das Essen, welches ich verstoffwechselt ausscheiden werde. Gleichmut und Liebe auch für unsere Schattenseiten zu empfinden, ist der Anfang einer neugeborenen Fülle und damit verbunden auch unästhetische oder unpopuläre Anteile nicht abzuurteilen oder zu schubladisieren und auch für all jene unschönen Seiten - keinerlei Scham- oder Schuldgefühle zu empfinden. Es darf alles sein und es hat alles seine wahre und tiefe Daseinsberechtigung, denn alles ist für etwas gut und dient dem höheren Ganzen. Die tiefere Betrachtung all jener Aspekte, denen wir vielleicht etwas kritisch oder abwertend gegenüberstehen, ermöglicht uns auf tieferer Ebene in ein Mitgefühl zu gehen und wertfrei eine Situation, eine Sache oder einen Umstand wahrzunehmen, zuletzt auch Themen und Herausforderungen, die wir im täglichen Alltag mit uns herumtragen. Es ist unsere Bewertung und unser Gefühl, welches den Dingen einen Wert beimisst. Jedoch ist es auf tieferer Ebene das Mitgefühl, welches vieles und/oder alles als wertfrei und gleichzeitig gleichwertig anzuschauen weiss. Die Entwicklungweg  von Mangel in Fülle findet ihre tiefere Ursache in einer Unersättlichkeit. Wo fühle ich mich gierig und kann nicht genug bekommen? In diesem ursprünglichsten Mangelgefühl, welches alle Menschen im Verlauf ihres Lebens erfahren, findet sich in seiner ursprünglichsten Form ein Mangel an Liebe, welcher sich in späterer Lebensform in allen Bereichen niederschlagen kann. Mangel an Geld, Mangel an Existenziellem, Mangel an Aufmerksamkeit, Mangel, Mangel, Mangel... diese tiefgründige Unersättlichkeit, kann in der Folge dann zu unerklärlichem inneren Getriebensein und zu einer Suche führen, die wohl kaum ein Ende zu glauben kennt. Sehr häufig wurde diese Unersättlichkeit durch einen Elternteil verursacht, welcher dem Kinde nicht seine bedingungslose Daseinsberechtigung  und seine freie Entfaltungsmöglichkeit einräumte und ständige Korrekturen an seinem Sein übte. Manchmal war es der strenge Papa oder die grobe Mama. Natürlich geht es hier in keinster Weise darum einen Schuldigen zu finden, sondern wie oben erwähnt, mit dem gleichmütig-empathischen Herzen zu fühlen und versuchen zu verstehen, welche Fülle in einem solch grossen Schmerz auch liegen kann.  Die tiefere Heilung für Mangel und um die Fülle des Reichtums fühlen zu lernen, liegt in der Selbsthingabe. Hingabe bedeutet sich zu öffnen, sich innerlich und äusserlich zu öffnen, blind zu vertrauen und sich den Lernaufgaben seiner Seele unterzuordnen.  Hingabe bedeutet aber auch, sich von der einen oder anderen Sache oder Person zu distanzieren um Raum und Zeit für sich selbst zu haben, wenn nötig aber auch hier und dort die Dinge an die Hand zu nehmen und eine sinnvolle Grenze zu setzen. Hingabe ist keine Selbstaufopferung sondern ein bewusster und achtsamer Umgang mit seinen inneren und äusseren Ressourcen, mit Materie und Gefühl. So liegt es in der Natur der Sache, dass wir uns für eine tiefe Innigkeit, die Fülle der Liebe und den Reichtum des Herzens öffnen lernen dürfen und auch diese Nähe zu uns selbst sowie auch zu anderen - aushalten dürfen :-). Alles was für unser Gefühl gilt, gilt auch für die Materie. Das Gefühl, ist der Geist der Materie und mit dem Geist, können wir die Materie bewegen...

 

 

Einen freudvollen und Euch selbst hingebenden und herzöffnenden Jahresabschluss wünsche ich Euch.

 

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