Mai Energien

 

 

Richte Deine Aufmerksamkeit in dieser Zeit auf das, was irdisch ist. Was gehört alles dazu, was unser Leben auf diesem wunderschönen Planeten ausmacht? Was macht diese spezielle Qualität aus, welche Qualität findet ihr, welche Eigenschaften dessen, was Erde ist und was irdisch ist? Mit welchen Organen könnt ihr dies wahrnehmen?

Channeling eines anonymen Mediums

 

 

Die geistige Quelle des anonymen Mediums möchte weiterhin unsere Achtsamkeit fördern und uns darin liebevoll schulen. Eine gute Übung in diesem wundervollen Wonnemonat Mai ist sich dem bewussten Wahrnehmen hinzugeben. Was hörst Du? Ist es dein Atem, ist es das Rascheln der Blätter der Birke bei Windgang? Sind es die Vögel, die so wunderbar im Frühling zwitschern? Überhaupt, es geht im Mai um die tiefe Wahrnehmung von dem was ist, letztendlich auch was Erde und Materie sind, im Verbund mit allem was ist und lebt, ja, darum gehts Mai. Die Erde, unser Planet, möchte uns aufzeigen mit welcher Materie, wir in Resonanz gehen und wieviel Schönheit sich auf dieser Erde befindet. Dabei ist es vollkommen unwichtig, welche Materie damit gemeint ist, Materie ist letztendlich nur in Form gebrachte Energie des Geistes. So sind diese Zeilen, die ich hier schreibe auch eine in Formgebrachte Materie. Jeder Song, jedes Kunststück, den Bleistift, den ich zum Schreiben nutze und das gesprochene Wort, all dies gehört zur Materie. Jeder und jede definiert für sich, was schön ist, was durch die Erde und ihren Geist behaucht wurde und dazu gehört ALLES. Zum irdischen Sein gehört alles und Alles hat es verdient aus den Augen der liebevollen Achtsamkeit und des Annehmens angeschaut und betrachtet zu werden. Gehen wir also in eine Bewertung, dass etwas Unschön oder gar Ungut ist, ist dies nur ein tieferes Resonanzthema von uns selbst, welches uns in gleicher Energie oder im Gegenpol der Energie ein Thema von uns aufzeigen möchte. Also hilft uns diese tiefere Auseinandersetzung mit Materie und dem irdischem Sein darin, zu verstehen, dass wir Gleichmut und liebevolle Akzeptanz für alles empfinden können und dabei gleichzeitig wertfrei bleiben können, da eben alles zum Schöpfungsprozess, sämtliche Destruktion, dazugehört und nur dadurch auch Schönheit und Liebe hervorgehen kann.

 

Der Wonnemonat Mai lädt uns in unsere Frühlingsgärten ein. Das kann ein Park sein, eine kleine Grünzone irgendwo in der Stadt, ein Wald oder tatsächlich der eigene Hausgarten. Hier dürfen wir die  Achtsamkeit erforschen und in eine Position des Beobachtens und Wahrnehmens gehen. Unterstützend können folgende Fragestellung den Beobachtungswinkel eröffnen: Was blüht schon alles und was alles hat schon durch die sprossenden Kräfte vom Monat April Gestalt angenommen? Irdisches Sein ist aber nicht nur die Materie selbst, sämtliche Konzepte, Strategien die in dieser Corona-Zeit entworfen wurden, dienen letztendlich auch einer späteren Materialisierung und Materialisierung ist nichts anderes als eine Energieverlagerung und / oder auch ein Energieaustausch der Form. Für mich ist es immer wieder ein grosses Wunder, wie die Natur durch Photosynthese so viel Materie und Schönheit hervorbringen kann, die einzigen Dünger sind hierbei Wasser, Erde und Sonnenlicht. Also können wir die Zeitqualität des Mais auch nutzen um dem Wunder der Natur, der Gärten und der Tiere zu lauschen, zu erkennen, wie selbstverständlich Wachstumsprozesse sich vollziehen und wie eindeutig sämtliche irdischen Energien dem (Sonnen-)Licht entgegen streben.

 

Es ist eine gute Zeit um jetzt im Frühling das Herzenfühlen zu aktivieren und weniger mit dem Kopf eine Analyse unserer Wahrnehmung  zu machen oder kalkulierend, linear denkend zu versuchen, innere und äussere Themenfelder zu erfassen. Konkret hilfreich kann hier sein, einfach mal nur zu fühlen. Wie fühlt sich im Grossen, im Makro ein Aufenthalt in einem Garten an? Wie fühlt sich eine Tulpe an und wie unterscheidet sie sich von einer Rose - im Gefühl - ? Es geht also auch um die Differenzierung unserer Gefühlsvielfalt und damit verbunden die tatsächliche Entwicklung der Gefühlstiefe. Wie fühlt es sich an, wenn ich mich in der Stadt aufhalte, wie fühlt es sich an auf dem Land? Ein differenziertes Fühlen erlangt eine tiefe Unterscheidungsfähigkeit vom Makrokosmos der gesamtheitlichen Prozesse unseres Lebens und streckt sich bis in den kleinsten Mikrokosmos der zellulären Matrix,  all dies darf im Mai bewusst erfühlt, präziser erfasst und erspürt werden.

 

Ein weiterer Lernschritt, der vielleicht ein wenig unspirituell anmutet doch in seiner Essenz tief spirituell ist, könnte die Erfahrung von Genuss sein. So eröffnet uns der Mai mit seiner Energie auch die Möglichkeit vom bewussten Essen und vom achtsamen Konsum von leckeren Nahrungsmitteln und Getränken.  Sinnvollerweise können wir ein genussvolles Essen an diesen Schauplätzen der Erde vollziehen, die eine besondere Naturvielfalt bieten um uns ganz und gar dem Idyll der Erden-Materie hinzugeben. Gartenapéros oder auch liebevolle Gartenparties im Kreise unserer Liebsten haben jetzt und vielleicht auch noch im Juni ihre Hoch-zeit.

 

Was ich gerne zum Abschluss dieser Bewusstseinsprozesse in Bezug auf die Wahrnehmung von Materie sagen möchte, als Mensch haben wir immer eine gewisse Verantwortung im Umgang mit der Natur und mit den Ressourcen der Materie. Ein liebevoller, achtsamer und schonender Umgang kann uns sehr viel wertvolle Erkenntnisse auf allen Ebenen unseres Seins bieten, insbesondere auch im Kontext von irdischer Materie. Ich denke dabei an die schonende Nutzung unserer Felder, wo Ackerbau betrieben wird, an einen nachhaltigen Konsum von Nahrungsmitteln, die gesunden Quellen entspringen, dazu gehört für mich auch, dass sämtliche Arbeit in Bezug auf Materie, und dies inkludiert wie oben erwähnt alles, was so viel bedeutet, dass jede Interaktion von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Computer, vom Bauern zu seiner Kartoffel, jeweils immer aus den Energien der liebevollen Achtsamkeit geschehen soll. Ist die Interaktion also mit Freude genährt, denn Freude ist eine Herzensenergie des Fühlens, so stimulieren wir autoamatisch unsere Herzensliebe und den sorgfältigen Umgang.

 

Eine solche Entwicklung von achtsamer und sorgfältiger Arbeit braucht Zeit, es können niemals schnelle Prozesse sein, die ein Quantitätsbestreben erfüllen müssen. Bleiben wir in der Schnelligkeit oder gar in der Hetze, können wir wahrscheinlich davon ausgehen, dass es nicht das Qualitätslabel trägt, eines bewussten Umgangs trägt. So widme ich diese abschliessenden Zeilen dem schonenden und liebevollen Umgang mit unseren Ressourcen, damit meine ich auch, die Ressource Mensch selbst. Wie könnten wir denn die Bewusstheit zur Materie schulen, wenn wir mit uns selbst nicht achtsam, sorgfältig und liebevoll umgingen?

 

 

 

Ich wünsche Dir einen wundervollen und behutsamen Mai - allerliebst von Cynthia.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0